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Impressionen aus der Buchproduktion

Oktober 22, 2011
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Ende letzter Woche war es soweit und der Druck unseres LIEBENSWERT-Buches startete. Zeit Euch hier mit ein paar fotografischen Impressionen einen Einblick in die Produktion zu geben.

Damit später an der Druckmaschine die Farben kontrolliert und gesteuert werden können, ließen wir von einer Auswahl unserer Fotos Proofs erstellen.

Von mir erhielt die Druckerei unsere Buchdaten als PDF-Files. Nach dem Ausschießen – dem Anordnen der Seiten auf die späteren Druckbögen – wurde dort alles ausgeplottet, zugeschnitten und die Doppelseiten, so wie später im Buch, ineinander gelegt. Das sieht dann aus, wie hier oben auf dem Foto und dient zur finalen Kontrolle und Druckfreigabe. Ein letzter Gegencheck und „Gut zum Druck“!

Der Blick in die laufende Druckmaschine: Welch ein wunderbares Gefühl 2 ½ Jahre intensive Arbeit endlich auf der Druckmaschine zu sehen. Ich muss an dieser Stelle erwähnen: ich liebe Druckereien. Okay, es riecht immer etwas aufdringlich nach Druckfarbe, doch Druckhallen und -maschinen sind spannend und das gemeinsame Arbeiten mit Drucker und Produktioner an der Maschine ist interessant und macht einfach Spaß. Hier wird das, was Du über viele Stunden hinweg konzentriert und digital am Rechner entworfen, verfeinert und fertig gestellt hast, auf Papier gebracht und damit „Leben“ eingehaucht. Das ist großartig!

Hier wurde der Papiertransport gestoppt und ein Druckbogen für die Kontrolle aus der Maschine entnommen.

Und so sieht er aus, der Druckbogen. Unter Normlicht wird der Andruck kontrolliert. Nun kann man die Farben noch etwas steuern: hier ein wenig mehr Kontrast, da etwas weniger Rot. Ich will das hier gar nicht fachlich im Detail erläutern, nur soviel und ganz vereinfacht: im Vierfarbdruck werden – wie der Name schon sagt – alle Farbschattierungen mit den 4 Farben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz gedruckt. Genau diese 4 Farben kann man nun an der Druckmaschine intensivieren oder reduzieren. Dann schaut man natürlich auch noch mal, ob wirklich alles in Ordnung ist. Nix auf der Walze, was da nicht hingehört, kein Fehler auf der Druckplatte? Wenn dann alles okay ist, wird der Bogen handschriftlich abgezeichnet und die Maschine läuft weiter. Hinten rechts im Bild sieht man übrigens wieder die bereits erwähnten Proofs.

Und so sah der Druckbogen mit dem Überzug für unser Buchcover aus. Dreimal LIEBENSWERT-Titel untereinander, um den Platz optimal auszunutzen. Solch einen Druckbogen nennt man „Nutzen“. Das Ganze wird anschließend noch matt cellophaniert und auf dem Titel mit einer partiellen Lackierung versehen, damit Claudias Schuhe auch richtig schön glänzen. ;)

Inzwischen befindet sich der Buchinhalt beim Buchbinder. Buchbindearbeiten brauchen ihre Zeit und nun heißt es noch einmal geduldig warten. Die Vorfreude steigt und wir sind sehr gespannt, endlich das fertige Buch in den Händen halten zu können.

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