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Wie alles begann…

März 1, 2010
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Anfang 2008 entsteht meine Idee zu einem Wohnbuch über Frankfurt und seine Bewohner. Häuser und Wohnungen zeigen, Einrichtungen und dazu persönliche Geschichten über die Bewohner erzählen, das fasziniert mich. Mein Wunsch ein Buch dieser Art zu schreiben und zu kreieren war groß.
Nach 8 Jahren Kunstberatung in Frankfurt hatte ich viele interessante Wohnungen und Häuser gesehen und spannende Geschichten gehört über die Menschen, die dort leben.
Ich frage mich also, warum gibt es eigentlich noch kein Wohnbuch über Frankfurt? Oder doch? Meine Recherchen ergeben, nein, so etwas gibt es nicht.
Da ist nun also die Idee und das Konzept nimmt im April immer mehr Form an. Roland – mein Mann – unterstützt meine Vision und mit meiner Cousine Justine, die als Coach tätig ist, starte ich einen regelmäßigen Gedankenaustausch zu dieser Idee.

Auf der Suche nach Fotografen
Für ein Wohnbuch braucht man Fotografen, ohne die geht es nicht. Um sich an das Thema ranzutasten, gibt es ein Probeshooting in meiner Wohnung. Axel Gross, Jens Nimmerrichter und Roland Servaty fotografieren mein Heim einen Tag lang aus allen Blickwinkeln. Dabei entstehen tolle Bilder.
Jens macht wunderbare Lifestyle-Bilder im Reportagenstil, Roland hat ein sensibles Gespür für einfühlsame Portraits und Axel eine Vorliebe für ungewöhnliche Perspektiven und intensive Farben. So entdecke ich zum Beispiel später in Axels Fotoserie ein bestechendes Close up meiner pinken Tagesdecke. Ich bin begeistert, dieses Bild hat Kunstformat.

Designer mit Liebe zum Einrichten gesucht!
Die Idee ein Wohnbuch zu entwickeln und dafür zu fotografieren ist das eine, dem Konzept einen visuellen Rahmen zu geben das andere. Über Freunde entsteht der Kontakt zu Andrea Pia Härle aus Wiesbaden. Sie entwickelt ein sehr schönes, lebhaftes und illustratives Layout, das jedoch weniger Wohnbuch, dafür eher Magazin ist. Andi, großen Dank dafür!
Über Justines Schwester Johanna entstand der Kontakt zu Nicola, die als freie Art Directorin arbeitet. Nach dem ersten Treffen ist klar: wir schwimmen auf der gleichen Wellenlänge und Nicolas Layoutvorschläge entsprechen genau dem, was ich vor meinen inneren Auge hatte. Wenn es passt, dann passt es einfach.

Ein Buch realisieren – was heißt das?
Wie und wo publiziert man solch ein Buch? Einen Verlag suchen oder das Ganze im Eigenverlag publizieren? Wie findet ein Autor überhaupt einen Verlag? Wie kommen Bücher in den Vertrieb? Wie hoch sind die Kosten für die Produktion eines Bildbandes? Sind Verlage überhaupt bereit, die Produktionskosten für ein Buch zu übernehmen? Bildbände erzeugen im Druck hohe Kosten und stellen für Verlage finanzielle Risiken dar.
Wie und wo schützt man die Idee, das Konzept und den Buchtitel? Wie engagiert ist ein Verlag und in welcher Form unterstützt er seine Autoren? Was, wenn überhaupt, verdient ein Autor an einem Buch? Fragen über Fragen, die geklärt werden mussten und wurden.

Das vorläufige „Projekt-Aus“
Und trotzdem, im Oktober 2008 ist dann erst einmal Schluss. Irgendwie „funkt“ es bei dem Projekt „Wohnbuch Frankfurt“ noch nicht richtig. Wir bleiben im Brainstorming und 2 Fotoshootings stecken. Es kommen immer wieder anspruchsvolle neue Fragen auf und es wird klar, dass unser Konzept noch zu vage ist. Auch sind die Kosten für die Realisation immens und der zeitliche Aufwand sehr hoch. Derzeit müssen wir uns alle erst mal um unsere Jobs kümmern. Wir beschließen, an diesem Projekt nicht weiterzuarbeiten und erst mal zu pausieren.

Ein neuer Start mit LIEBENSWERT
Nicola und ich arbeiten im September 2009 an der Akquise von gemeinsamen Kunden. Uns verbindet mittlerweile eine enge Freundschaft. Die Lust am Projekt Wohnbuch besteht weiter und wir setzen uns dazu wieder zusammen.
Im vergangenen Jahr haben wir beide in ganz Rhein-Main sehr spannende Menschen und Lebenskonzepte kennengelernt und wir erkennen, daß das Leben in einer Metropolregion etwas Besonderes darstellt.
In ein paar Wochen ist Buchmesse und die wollen wir nutzen. In kürzester Zeit entwickeln wir auf Basis der bereits vorhandenen Bausteine ein neues Konzept, kreieren ein frisches Layout und schreiben Texte. Unser Baby bekommt einen Namen: LIEBENSWERT – Wohnen in Frankfurt Rhein-Main.

Frankfurter Buchmesse – going public
Am 16. Oktober 2009 treffen sich zwei ziemlich aufgeregte Autorinnen in der Frankfurter Messe. Mit dabei ein 50 Seiten starker Dummy mit 3 Beispielkapiteln in Text und Bild. Wie wird er von den Verlagen aufgenommen werden? Nach den ersten Gesprächen werden wir lockerer und es ist alles gar nicht so schlimm wie befürchtet. Bei allen großen und kleinen Verlagen werden wir sehr freundlich aufgenommen und erhalten Gesprächstermine. Die Resonanz ist durchweg positiv. Unser Konzept wird als stimmig und professionell wahrgenommen und das gemeinsam entwickelte Layout spricht alle unsere Gesprächspartner an. Die vorrangige Frage der Verlage ist, passt das Buchkonzept in das Programm? 4 Verlage sind sehr interessiert, einer wird es werden.

Der Verlag B3 ist interessiert
Im Dezember sprechen wir mit dem Frankfurter Verlag B3. Mit „Hessenhäppchen“ hat der Verlag bereits einen hochwertigen Fotobildband mit wunderbaren Texten im Programm. Unser Konzept passt so, wie es ist, in das Verlagspogramm, auch mit der Thematik Wohnbuch wäre B3 einverstanden. Gleichzeitig wird deutlich, wir brauchen für die Realisation dieses Projektes Sponsoren.

Felix Krumbholz im Team
Mit Felix Kumbholz können wir im Frühjahr 2010 einen weiteren talentierten Fotografen für das Projekt gewinnen. Nicola und Felix kennen sich aus der Zeit früherer Fotoproduktionen und haben bereits mehrfach zusammen gearbeitet. Ein erstes gemeinsames Wohnungs-Shooting bestätigt, was wir bereits vermuteten: wir ergänzen uns als Team hervorragend. Felix wird von nun ab unser Buchprojekt mit einfühlsamer Fotografie illustrieren. Mit einem hohen Anspruch an sich selbst und viel Liebe zum Detail arbeitet er an unseren Motiven. Große Raumtotalen liegen ihm dabei besonders am Herzen.

Soviel zur bisherigen Entstehungsgeschichte von LIEBENSWERT – Wohnen in Frankfurt Rhein-Main. Ab hier werden wir den Schaffensprozess des Buchprojekts parallel mit diesem Blog online begleiten und illustrieren. Wir freuen uns über Besuch und auch über Kommentare und wünschen viel Spaß beim Lesen und Entdecken!


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4 Kommentare leave one →
  1. Juni 5, 2010 06:41

    ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass Ihr dieses tolle Projekt realisieren könnt und finanzkräftige Unterstützung findet!

  2. Juni 7, 2010 14:52

    Hört sich sehr spannend an! Wünsch Euch viel Erfolg mit dem Projekt und hab’s gleich mal in meine Blogroll aufgenommen.

  3. monika fiala permalink
    Juli 15, 2010 20:17

    liebe nicola,
    ein interessantes projekt, zu dem ich euch viel erfolg wünsche. den spaß an der entstehung spürt man schon…
    alles gute
    monika

Trackbacks

  1. Unsere Buchpräsentation und Pressekonferenz « LIEBENSWERT

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